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Reliabilität, Validität und Objektivität

Reliabilität, Validität und Objektivität sind entscheidende Aspekte für repräsentative Aussagen, da sie die Basis für zuverlässige, verwertbare und eindeutige Auswertungen sind.

Reliabilität

Die Reliabilität ist die Zuverlässigkeit einer Messung, d. h. die Angabe ob ein Messergebnis bei einem erneuten Versuch bzw. einer erneuten Befragung unter den gleichen Umständen stabil ist.

Beispiel Reliabilität

Ein Beispiel für eine reliable Frage ist "Wie viele Mitarbeiter hat Ihre Abteilung?" Dagegen hat die Frage "Wie viele teamfähige Mitarbeiter hat ihre Abteilung" eine geringe Reliabilität, da unklar ist wie "teamfähig" definiert ist und dadurch unterschiedliche Einschätzungen zu Stande kommen können.

Validität

Die Validität gibt die Eignung eines Messverfahrens oder einer Frage bezüglich ihrer Zielsetzung an. Eine Messung oder Befragung ist valide, wenn die erhobenen Werte geeignete Kennzahlen für die zu untersuchende Fragestellung liefern.

Beispiel Validität

Beispielsweise ist die Anzahl der Fehltage in einer Abteilung eine valide Kennzahl für die Gesundheit der Mitarbeiter, aber nicht für die Zufriedenheit der Mitarbeiter, da ihre Anwesenheit nicht das gleiche wie Zufriedenheit ist. Der Versuch, die Länge einer Schraube mit einem Thermometer zu messen, ist ebenfalls ein Beispiel für eine nicht-valide Messung.

Objektivität

Die Objektivität von Fragen oder Messverfahren ist gegeben, wenn die Antworten bzw. Messwerte unabhängig vom Interviewer bzw. Prüfer sind.

Beispiel Objektivität

Beispielsweise ist die Messung der Schraubenlänge durch ein kalibriertes Messmittel eine objektive Messung wohingegen die Befragung von Mitarbeitern durch ihre Teamleiter zu den Führungsqualitäten sehr subjektiv ist.

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