Six Sigma Black Belt - Woche 1 (Hamburg)
25.-29.10.2010
Informationen: Grundig Akademie
Six Sigma Black Belt - Woche 2 (Hamburg)
06.-10.12.2010
Informationen: Grundig Akademie
Six Sigma Black Belt - Woche 1 (Nürnberg)
24.-28.01.2011
Informationen: Grundig Akademie
Allgemein geben Odds Ratios die Chance für das Auftreten einer bestimmten Ausprägung an. Odds Ratios werden häufig in der Medizin eingesetzt, um die Chance auf eine Erkrankung bei vorliegen gewisser Risiko- oder Schutzfaktoren zu beschreiben. In der Industrie werden Odds Ratios dafür verwendet, die Chance für ein Gut-Teil (oder Schlecht-Teil) mit Hilfe von Stellgrößen (Material A im Vergleich zu Material B, Lieferant 1, 2 oder 3, usw.) anzugeben.
Odds Ratios geben z. B. die Chance für eine Diabeteserkrankung an, wenn ein Verwandter 1. Grades bereits erkrankt ist (Risikofaktor) oder die Chance dafür einen Herzinfarkt zu bekommen, wenn die Ernährung ausgewogen ist (Schutzfaktor). Das Odds Ratio ist ein Wert für die Größe des Risikos bzw. des Schutzes.
Das Odds Ratio ist ein Quotient aus vier Wahrscheinlichkeiten. Im Zähler des Odds Ratios stehen die Wahrscheinlichkeiten für eine Erkrankung bzw. ein Gesundbleiben bei Vorliegen der Exposition:
| P( K=1 | E=1 ) | Wahrscheinlichkeit für Erkankung bei Exposition geteilt durch |
| P( K=0 | E=1 ) | Wahrscheinlichkeit für nicht-Erkrankung bei Exposition. |
Im Nenner des Odds Ratios werden die Wahrscheinlichkeiten für eine Erkrankung bzw. Nicht-Erkrankung bei Abwesenheit der Exposition verglichen:
| P( K=1 | E=0 ) | Wahrscheinlichkeit für Erkrankung bei nicht-Exposition geteilt durch |
| P( K=0 | E=0 ) | Wahrscheinlichkeit für nicht-Erkrankung bei nicht-Exposition. |
Somit ist das Odds Ratio definiert als:
Exposition bedeutet, dass ein bestimmter Risiko- oder Schutzfaktor vorhanden ist.
Das Odds Ratio ist als Quotient von Wahrscheinlichkeiten immer größer oder gleich 0. Ein Wert nahe 1 bedeutet, dass der Faktor keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko hat. Ist das Odds Ratio kleiner als 1, so hat ein Faktor eine Schutzwirkung; ist es größer als 1, dann begünstigt ein Faktor eine Erkrankung.
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